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Werner Heisenberg ArtikelBuch-Tipp: Das Naturbild der heutigen Physik Die Beschreibung für das Buch " Das Naturbild der heutigen Physik" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster. Werner Karl Heisenberg (* 5.12 1901 in WĂŒrzburg, â 1.02 1976 in MĂŒnchen) war ein deutscher Physiker.
Heisenberg hat die Physik des 20. Jahrhunderts wesentlich mitbestimmt.
Indem er messbare GröĂen als nichtvertauschbare Operatoren beschrieb, vollzog er einen entscheidenden Bruch mit der klassischen Physik und legte die Grundlage fĂŒr eine konsistente Formulierung der Quantenmechanik. Mit der UnschĂ€rferelation gab er seinen Erkenntnissen eine anschauliche, wenn auch häufig missverstandene Interpretation.
Weitere wichtige BeitrĂ€ge leistete er zur Kernphysik (EinfĂŒhrung des Isospins) und zur Elementarteilchenphysik. In der Nachkriegszeit schaffte er es trotz wahrscheinlich respektabler Einzelleistungen nicht mehr so ganz, den Anschluss an das internationale Forschungsgeschehen zu finden; insbesondere war sein Versuch einer Einheitlichen Feldtheorie den experimentellen Fakten nicht gewachsen und muss als auf der ganzen Linie gescheitert gelten.
FĂŒr seine Arbeiten zur Quantenmechanik, namentlich fĂŒr die quantitative ErklĂ€rung des Wasserstoffspektrums, wurde er 1932 mit dem Nobelpreis in Physik ausgezeichnet. 1933 wurde ihm die Max-Planck-Medaille verliehen.
Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden er und andere Physiker (z.B. Otto Hahn und Carl Friedrich von WeizsÀcker)ins Heereswaffenamt berufen.
Ihre Aufgabe in dem Rahmen des so genannten Uranprojektes sollte sein, Einsatzmöglichkeiten der Kernspaltung zu finden.
Es ist umstritten, ob Heisenberg tatsĂ€chlich die Herstellung einer Atombombe wĂŒnschte oder ob er sogar Ergebnisse zurĂŒckgehalten hat, um den Bau einer solchen zu verhindern.
Gegner und FĂŒrsprecher messen einem GesprĂ€ch, dass er 1941 mit Niels Bohr fĂŒhrte, eine groĂe Bedeutung zu, um die wahren Intentionen von Heisenberg zu deuten.
Dieses GesprĂ€ch wurde von Michael Frayn unter dem Titel Copenhagen (1998) als TheaterstĂŒck dramatisiert. Verschiedene Spekulationen zu dem GesprĂ€chsinhalt werden aus der Sichtweise der Beteiligten (Heisenberg, Bohr, Bohrs Frau) durchgesprochen, und mögliche Motive analysiert.
Heisenberg und mehrere seiner Kollegen wurden nachdem Krieg arrestiert und verbrachten einige Monate in Kriegsgefangenschaft in England.
SpĂ€ter wurde er zu dem Direktor der Max-Planck-Gesellschaft fĂŒr Physik und Atomphysik ernannt und war sehr aktiv als Berater der Wissenschaftspolitik der Regierung der Bundesrepublik Deutschland.
Heisenberg war Mitglied der SĂ€chsischen Akademie der Wissenschaften in Leipzig.
Unter seinen nichtfachwissenschaftlichen Schriften ragt seine Autobiographie hervor: "Der Teil und das Ganze. GesprÀche in dem Umkreis der Atomphysik" (1969).
Aus ĂŒber vier Jahrzehnten Abstand rekonstruiert Heisenberg Dialoge,
die veranschaulichen, wie seine BeitrÀge zur Quantenmechanik in engem Austausch mit befreundeten Mitforschern (Arnold Sommerfeld, Niels Bohr, Wolfgang Pauli u.v.a.) erarbeitet wurden.
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